IG BCE / IG Metall - Branchenreport Die Verpackungsindustrie in Deutschland Die Verpackungsindustrie ist eine stark fragmentierte Branche. Durch die Anzahl der Beschäftigten und die Bedeutung von Verpackungen im Warentransport und der Warenaufbewahrung kann die Branche als wichtiges Bindeglied zwischen Produktion und Endverbraucher bezeichnet werden. Die Struktur der einzelnen Teilsegmente unterscheidet sich teilweise deutlich und spiegelt sich in der gemeinsamen gewerkschaftlichen Zuständigkeit von IG Metall und IG BCE wider. In der Branchenanalyse wurden fünf Teilsegmente der Verpackungsindustrie untersucht: Papier, Kunststoffe, Metall, Glas und Holz.
 |
 |
Kohlekompromiss nicht in Frage stellen Bundesregierung muss vertragstreu bleiben Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis fordert die Bundesregierung auf, „alle Anstrengungen zu unternehmen, den unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgehandelten kohlepolitischen Vertrag umzusetzen, statt ihn in Frage zu stellen. Die Bundesregierung muss vertragstreu bleiben. Alles andere wäre ein weiterer schwerer Vertrauensverlust in die Verlässlichkeit der Politik." mehr...
 |
 |
IG BCE / IG BAU / SPADZ Sozialpartner der Zementindustrie fördern Weiterbildung Die Sozialpartner der deutschen Zementindustrie - SPADZ, IG BAU und IG BCE - haben eine gemeinsame Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung geschlossen. Sie ist zunächst bis Ende 2013 befristet. In diesem Zeitraum sollen auf Branchen- oder Betriebsebene Projekte zur Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die betriebliche Weiterbildung sowie zur Durchführung von konkreten Weiterbildungsmaßnahmen angestoßen werden. Damit reagieren die Sozialpartner auf technologische und personalwirtschaftliche Herausforderungen der Branche: Die steigenden Anforderungen an die Produktion und damit auch an die Qualifikation der Beschäftigten, sowie die sich abzeichnende demografische Entwicklung. Die Unternehmen der Zementindustrie müssen verstärkt attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen, um den Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal zu decken und zukunftsfähig zu bleiben.
 |
 |
Fachtagung Arzneimittelversorgung Gesetzentwurf umstritten Die Auswirkungen der geplanten Reform der Arzneimittelversorgung standen im Mittelpunkt einer Fachtagung für Pharma-Betriebsräte am 23./24. Juni in Bad Münder. Die Bundesregierung will die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel kürzen. Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) verspricht zwei Milliarden Euro Einsparung. Der Gesetzentwurf ist umstritten, Widerspruch kommt vor allem aus der pharmazeutischen Industrie. Die IG BCE wird das weitere Verfahren aufmerksam begleiten und insbesondere darauf achten, dass der Forschungsstandort Deutschland nicht gefährdet wird. "Wir brauchen ein ausgewogenes Gesamtpaket", so der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis auf der Tagung. Forschung koste Geld, deshalb seien auch die Pharma-Unternehmen auf auskömmliche Preise für ihre Produkte angewiesen.
 |
 |
Branchendialog Chemie Industriestandort weiterentwickeln Deutschland braucht eine zukunftsorientierte Industrie- und Chemiepolitik, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärkt und zugleich den Prinzipien der Nachhaltigkeit und sozialen Gerechtigkeit Rechnung trägt. Diese gemeinsame Auffassung haben der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und die IG BCE auf dem „Branchendialog Chemie" mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie am 2. Juli in Berlin bekräftigt. Konkret setzten sich IG BCE und VCI für eine sichere und bezahlbare Energie- und Rohstoffversorgung ein, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu erhalten und zu stärken. mehr...
 |
 |
Projekt Hans-Böckler-Stiftung (HBS) Wettbewerbspolitik und Wettbewerbsrecht Themen wie Fusionen und Unternehmensverkäufe sind heute fast täglich in der Wirtschaftspresse zu lesen. In diesem Zusammenhang gewinnen Wettbewerbsrecht und Wettbewerbspolitik für Beschäftigte zunehmend an Bedeutung. Die hiermit verbundenen Fragen stellen Mitbestimmung und Interessenvertretung vor Aufgaben, deren Lösung nur durch Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene sowie der Kenntnis von möglichen Strategien bei wettbewerbsbasierten unternehmerischen Neuorientierungen angegangen werden kann. Die HBS hat zu diesem Themenkomplex ein Projekt durchgeführt, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Regel über wenige oder keine Kenntnisse des Wettbewerbsrechts verfügen, Informationshilfen an die Hand zu geben.
 |
 |
Wirtschaftspolitik IG-BCE-Positionen zu wirtschaftspolitischen Themen Positionen, Einschätzungen und Analysen der IG BCE zur Wirtschaftspolitik in Deutschland: Aktueller Schwerpunkt: Die internationale Finanzmarktkrise und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. mehr...
 |
 |
Branche Braunkohlenbergbau Braunkohle ist der wichtigste heimische Energieträger. Im Jahr 2009 wurden gut 24 Prozent der Bruttostromerzeugung in Deutschland durch die Braunkohle gedeckt. Umweltfreundlichkeit ist dabei ein wichtiger Faktor. Die deutschen Braunkohlekraftwerke erhöhen seit Jahrzehnten ihren Wirkungsgrad und reduzieren den Schadstoffausstoß kontinuierlich. Die „Clean-Coal-Technologie" könnte ab 2020 einen Quantensprung in der CO2-Reduzierung bedeuten. mehr...
 |
 |
Branche Chemische Industrie Deutschland ist - nach wie vor - einer der wichtigsten Chemieproduzenten der Welt und für circa 25 Prozent der europäischen Chemieproduktion verantwortlich. Erfasst man auch die Chemieunternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten, so sind allein in Deutschland über 430.000 Beschäftige direkt in der chemischen Industrie tätig. Eine weitere erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen wird bei den inländischen Zulieferern durch die Nachfrage der Chemieunternehmen geschaffen. mehr...
 |
 |
Branche Energiewirtschaft In der Stromversorgung in Deutschland sind rund 121.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt (Stand 2009). Der Strom, der rund um die Uhr gebraucht wird, die so genannte Grundlast - wird hauptsächlich durch Braunkohle- und Kernkraftwerke erzeugt. Dazu kommen Laufwasserkraftwerke. Die Mittellast decken überwiegend Steinkohlekraftwerke ab. Diese Kraftwerke werden je nach Tagesanforderung eingesetzt. mehr...
 |
 |
Branche Glas / Mineralfaserindustrie Der im Herbst 2008 einsetzende weltweite Wirtschaftsabschwung hat auch alle Bereiche der Glasindustrie negativ beeinflusst. Seit Beginn des Jahres 2010 sind jedoch in den meisten Teilbranchen wieder Zuwächse zu verzeichnen. Speziell die Solarindustrie sollte für den gesamten Flachglasbereich in den nächsten Jahren ein wichtiger Wachstumsmotor bleiben. Die Bedeutung der deutschen Glas- und Mineralfaserindustrie wird dadurch unterstrichen, dass sie weltweit nach wie vor eine Spitzenstellung einnimmt. mehr...
 |
 |
Branche Kali- und Nichtkohlenbergbau Der drittgrößte Bergbau auf Rohstoffe in Deutschland ist der Kali- und Steinsalzbergbau. Die Förderung von Kali- und Magnesiumrohsalzen liegt in Deutschland allein bei der K+S-Gruppe Kassel. Im Steinsalzbergbau sind neben der K+S Gruppe auch andere Unternehmen tätig. Der Bereich des weiteren Nichtkohlebergbaus erstreckt sich über eine Reihe von wichtigen Rohstoffen, die als Vorprodukte der Bauindustrie und der Chemischen Industrie dienen. mehr...
 |
 |
Branche Kautschuk Die kautschukverarbeitenden Betriebe als Zulieferer für die Automobilhersteller sind weitgehend abhängig von der Kraftfahrzeugproduktion. Deshalb bestimmen die Rahmendaten der Automobilindustrie wesentlich die ökonomischen Aussichten der Kautschukverarbeiter, was in Verbindung mit der Wirtschaftskrise zu dramatischen Auftragsrückgängen, durchweg Kurzarbeit und teilweise zu Standortdiskussionen geführt hat. mehr...
 |
 |
Branche Keramik Seit Beginn der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ist auch die keramische Industrie in Deutschland stark negativ betroffen. Dies gilt für den grobkeramischen und den feinkeramischen Bereich. Eine Ausnahme innerhalb der Feinkeramik bildet die technische Keramik. Mit Beginn des Jahres 2010 sind in Teilbereichen wie der Feuerfestindustrie und der Kalkindustrie wieder leichte Zuwächse festzustellen. Ein Ende des Beschäftigungsabbaus in fast allen Teilbranchen ist jedoch nicht in Sicht. mehr...
 |
 |
Branche Kunststoffe Mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro liegt die deutsche kunststoffverarbeitende Industrie weltweit an dritter Stelle - hinter Japan und den USA. In Betrieben sind in Deutschland rund 250.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. In den circa 1.600 kunststoffverarbeitenden Betrieben ist die Branche vorwiegend mittelständig strukturiert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen hatte die kunststoffverarbeitende Industrie in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum zu verzeichnen. mehr...
 |
 |
Branche Leder Die stark vom Konsumverhalten abhängige Lederbranche hat sich in den letzten Jahren insbesondere im Schuhbereich etwas stabilisiert. Dennoch setzt eine anhaltende Flut von Billigimporten (Schuhe/Lederwaren) aus China und anderen asiatischen Ländern, verbunden mit einer hohen Preisaggressivität dieser Anbieter, der Branche zu. Erfreulich ist die sich abzeichnende Stabilisierung des Inlandsumsatzes der Schuhindustrie. Von der Wirtschaftskrise sind vor allem die Automobilzulieferer sowie über alle Industriebereiche hinweg die Exporte betroffen. mehr...
 |
 |
Branche Mineralöl und Gas In den 14 rohölverarbeitenden Raffinerien und in den weiteren Unternehmen der Mineralölverarbeitung sind in Deutschland aktuell etwas mehr als 18100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Die Situation der deutschen Raffinerien war 2008 von einer leicht sinkenden Produktion gekennzeichnet. Brutto wurden in den deutschen Raffinerien 2008 insgesamt rund 120 Millionen Tonnen Mineralölprodukte erzeugt. Dies waren 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit hat sich Trend der geringeren Nachfrage nach Mineralölprodukten in Deutschland weiter fortgesetzt. mehr...
 |
 |
Branche Papierindustrie Die deutsche Papierindustrie zählt zu den technologie- und kapitalintensiven Branchen. In den letzten Jahren wurde ein Umsatz von zirka 16 Milliarden Euro/Jahr erzielt und mehr als 22 Millionen Tonnen/Jahr hergestellt. Damit gehört die deutsche Papierindustrie neben Finnland und Schweden zu den größten Produzenten in Europa. Die IG BCE betreut in der Papierindustrie über 220 Betriebe mit zirka 50.000 Beschäftigten. Dabei dominieren die mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 500 Beschäftigten. mehr...
 |
 |
Branchen Pharmaindustrie Die deutsche Pharmaindustrie ist mit ihrer hohen Innovationsfähigkeit und Wertschöpfung auch 2009 eine zentrale Säule der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Aktuell bietet sie über 120.000 Beschäftigten hoch qualifizierte und vor allen Dingen sichere Arbeitsplätze. Weiterhin werden durch die erbrachten Vor- und Dienstleistungen aus anderen Branchen und Unternehmen für die deutsche Pharmaindustrie Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen und gesichert. mehr...
 |
 |
Branche Sanierung / Entsorgung Neben der Versorgung der Gesellschaft mit Produkten und Dienstleistungen ist auch eine umweltschonende, sichere und zugleich wirtschaftliche Entsorgung von Produktionsrückständen und Abfällen unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik. Unerlässliche Aufgaben werden durch die Entsorgungseinrichtungen für Siedlungs- und Sonderabfälle übernommen. mehr...
 |
 |
Branche Steinkohlenbergbau Am 28. Dezember 2007 trat das Steinkohlefinanzierungsgesetz in Kraft. Zusammen mit der Rahmenvereinbarung zwischen Bund, Nordrhein-Westfalen, Saarland und der RAG AG hat es eine historische Tragweite. Es sichert rechtsverbindlich die Finanzierung der deutschen Steinkohle mindestens bis 2018 und die Sozialverträglichkeit. Auf Drängen der IG BCE und mit ihrer Beteiligung wird 2012 überprüft, ob der Steinkohlenbergbau auch nach 2018 weiter gefördert wird. mehr...
 |